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Das Gesundheitsvorsorgezentrum Saint Vincent
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Es wurde 2014 in Nyarjwa (Das ist eines der am wenigsten von dem Konflikt betroffenen Gebiete) errichtet, einer Ortschaft, die 25 km von Juba entfernt ist. Ungefähr 5 000 Menschen leben in den 4 über mehrere Hügel verstreuten Dörfern. Es sind ärmliche, abgelegene Dörfer. Um von der Hauptstadt zum Zentrum zu gelangen, braucht man auf den schlechten Straßen in einem Allrad getriebenen Auto ca 45 Minuten.

In dieser Gegend gibt es keine Gesundheitsversorgung. Das nächstgelegene Krankenhaus ist 15 km entfernt. Die lokale Bevölkerung kann sich medizinische Dienste nicht leisten.

90% der Südsudanesinnen bringen ihre Kinder ohne medizinische Unterstützung zur Welt. Die welthöchste Müttersterblichkeit im Wochenbett ist die Folge: 1 von 48 (mehr als 200 mal soviel wie in der Schweiz). Es ist die häufigste Todesursache von Frauen im Land.
Im Südsudan gibt es nur 8 ausgebildete Hebammen und 150 Geburtshelferinnen in den Gemeinden.

Das Ziel des Zentrums Saint Vincent ist es, Schwangere zu begleiten, zu pflegen und durch Aufklärung und Bildung die "häufigen Krankheiten der Armen im tropischen Milieu" zu verhindern.
Vor allem endemische Malaria verursacht 20% der Todesfälle. Es ist die häufigste Todesursache bei unter 5-Jährigen.
Allgemein sind nur 17% der Kinder geimpft (Es gibt zahllose Rötelfälle).

Drei Viertel der Zielbevölkerung sind Frauen und Kinder.

Für jede Behandlung wird von den Patienten ein Beitrag verlangt: der Gegenwert von 0,15 CHF (das ist sechs Mal weniger als in einer Privatklinik). Dahinter steht die Idee, dass ein "symbolischer" Behandlungsbeitrag die Patienten das Projekt mehr schätzen ließe.

Das Zentrum Saint Vincent wurde im Mai 2015 eingeweiht. 1 500 Menschen nahmen teil.
Es ist drei Mal pro Woche von 9:30 bis 14:30 geöffnet.
Der Zuspruch ist unterschiedlich: von 6 bis 80 Patienten pro Tag.

Das medizinische Personal besteht aus 6 Personen: ein Arzt, eine Apothekerin, eine Hebamme, ein Laborant, eine Krankenschwester, ein Pfleger...
Das Verwaltungspersonal besteht aus 8 Personen, die sich um Aufnahme, Sicherheit, um die Haushaltsführung und den Transport (des Personals und bei Erfordernis der Kranken) kümmern.

Das Zentrum verfügt über einen Krankenwagen (um bei Bedarf Patienten ins Krankenhaus zu bringen), einen Brunnen, einen Generator und externen Latrinen.

Das bewirkt Ihre Spenden:

Mit 2000 CHF (1840 €) bezahlen Sie zwei Wochen lang die Betriebskosten eines Gesundheitszentrums in Nyarjwa, einem entlegenen Dorf im Südsudan!

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