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Augenzeugenberichte von Spendern
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Louis-Michel Jausions, Opération Orange Soeur Emmanuelle

Wir sind von Betram sehr herzlich aufgenommen worden und konnten ihm alle Fragen stellen, die uns am Herzen lagen (...)
Die von der Vinzenzgemeinschaft Juba geleistete Arbeit ist seriös und solide. Es fehlt an allem und die Projekte decken sicherlich einige der dringendsten Bedürfnisse ab. Sowohl im Berufsbildungszentrum von Lologo wie auch im Gesundheitszentrum Nyarjwa sieht man erste Erfolge, denen viele folgen werden. Es handelt sich hier um echte Entwicklungsprojekte, die wir weiterhin unterstützen können.

Betram bringt sich in alle Projekten immens ein, sein Engagement ist unumstritten: Das ist keine Berufsausübung, sondern eine Berufung, die Bestimmung eines Lebens.
(April 2015)


Diakon Robert Ferrua, Caritas Monaco

Trotz der Fotos, der Texte, der Filme, die wir gesehen haben, können wir die Lage nur dann wirklich erkennen, wenn wir vor Ort sind. Das haben wir in dieser ersten Märzwoche 2010 gemacht.

Mit grosser Bewunderung für Diakon Kamal Tadros und sein Team bezeugen wir voll Hochachtung, welche Arbeit sie voller Liebe und Respekt für die Ärmsten und Benachteiligtesten un ter unseren Brüdern und Schwestern im Sudan leisten. Wir möchten auch das sudanesische Volk grüssen, das wir würdevoll, gastfreundlich und arbeitswillig erlebt haben.

Die Hölle existiert wirklich und wir haben ihre Pforten gesehen, aber dank des Einsatzes und des guten Willens dieser Menschen kann sich die Pforte der Hoffnung einen Spalt weit auftun.

Ich möchte mit einem Satz abschliessen, der meine Betroffenheit zeigen soll: In wenigen Tagen werde ich den 5. Jahrestag meiner Diakonweihe feiern. Trotz all der Arbeit und der Aufträge, die ich in diesen 5 Jahren durchgeführt habe, habe ich erst durch unser Engagement im Sudan wirklich verstanden, was es heisst, Diakon der katholischen Kirche zu sein. Dienst an den Armen, Dienst am Tisch des Herrn, Dienst an den Alten, Dienst an denen, die am meisten leiden. Im Blick dieser Personen habe ich mehrmals den Blick des leidenden Christus erkannt.


Salvatore Ercolano, Verein Amis des Enfants (ADE)

Lieber Kamal,
... Ich komme aus dem Sudan zurück, voller Bewunderung und tief beeindruckt von der Arbeit, die Sie und Ihr Team hier leisten…. Ich möchte Ihnen versichern, dass es für Muriel und mich eine grosse Ehre ist, Ihre Arbeit weiterhin zu unterstützen…

(April 2010)


Mady Chanrion, ASMAE Soeur Emmanuelle

Das Projekt für Strassenkinder gibt es seit etwa 25 Jahren. Viele, die davon profitiert haben, sind heute erwachsen.
Manche sind in den Süden zurückgekehrt, wo ihre Ausbildung beim Wiederaufbau des Landes helfen kann. Alle haben Arbeit gefunden und verdienen ihren Lebensunterhalt. Jene, die eine Lehre absolviert haben, arbeiten nun als Maurer, Elektriker oder Schneider. Jene, die ein Studium abgeschlossen haben, sind Ärzte, Ingenieure oder Beamte.
Wie zum Beispiel Henari, der heute als Verantwortlicher die Stromversorgung der Hauptstadt des Südsudan, Juba, garantiert. 1995 wurde er von der Vinzenzgemeinschaft aufgelesen und in eine der Farmen für Jugendliche integriert, wo er neben seiner Schulbildung eine Elektrikerlehre absolvierte. 2005 hat er seine Universitätsabschluss gemacht. Nachdem er eines der Berufsbildungszentren der Vinzenzgemeinschaft geleitet hatte, beschloss er, in den Süden zurück zu gehen, um am Wiederaufbau des Landes zu arbeiten.
Mehr als 500 ehemalige Strassenkinder haben mit Hilfe der Vinzenzgemeinschaft und mit Unterstützung von ASMAE ihre Ausbildung abgeschlossen. Davon haben 150 ein Universitätsdiplom.
Aufgrund dieser greifbaren Ergebnisse ist ASMAE mehr als je zuvor entschlossen, sich für die Strassenkinder einzusetzen, die in den Strassen von Khartum noch immer sehr zahlreich sind.
Am Vorabend der Unabhängigkeit des Südsudan ist es notwendig, den vertriebenen Menschen die für den Wiederaufbau ihres zukünftigen Landes nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen.

(April 2009)


Jean Sage, Opération Orange Soeur Emmanuelle

... In Gabarona haben wir mit grosser Freude den Fortschritt des Projekts für Trinkwasserverteilung gesehen.
140 000 Liter werden jeden Tag verteilt. Übrigens hat die Französische Botschaft bei der Ausweitung dreier Verteilernetze mitgeholfen: Rohre wurden verlegt, die 500 Meter vom Brunnen in Gabarona entfernt, Wasser liefern. Von hier bringt der berühmte orange Laster sechs Mal täglich Trinkwasser , dabei legt er 120 bis 150 Kilometer zurück! Man hat ihn neu gestrichen, aber diese Verjüngungskur kann nicht darüber hinweg täuschen, dass er seit 15 Jahren im Einsatz ist, mehr als 800 000 km zurückgelegt hat, und man daran denken muss, ihn bald zu ersetzen…

(Februar 2008)


Ian Mawdsley, Vinzenzgemeinschaft England und Wales

Vor etwa 10 Jahren schrieb der grosse Reiseberichterstatter Michael Palin: "Nichts in meinem Leben hätte mich auf eine Reise in den Sudan vorbereiten können."
Seither haben sich manche Dinge geändert, andere aber nicht. Natürlich sind die Verbesserungen durch den Ertrag des Rohölverkaufs und durch den Frieden mit dem Süden nicht zu vernachlässigen. Aber die Bauwerke, die Strassen, die neulich in Khartum errichteten Brücken stehen in brutalem Gegensatz zu dem Bild des Elends, das sich dem Besucher weniger als 8 km von der Hauptstadt entfernt bietet. Im Moment muss man feststellen, dass das Einkommen aus dem Rohölverkauf weit davon entfernt ist, zur Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen beizutragen.
Als wir den Projektleiter von SAVE THE CHILDREN trafen, hat er uns mitgeteilt, dass die Organisation sich aus Darfur zurück gezogen hat, nachdem 5 Mitarbeiter ermordet worden waren. Der Vertreter von CAFOD in Khartum sagt, dass im Süden wenig Fortschritt gemacht wurde seit der Unterzeichnung des Waffenstillstandabkommens zwei Jahre zuvor.
Daher müssen wir uns leider darauf einstellen, dass die Hilfe durch die Vinzenzgemeinschaft in Khartum noch lange nötig sein wird...
...während die Ernährung der Kinder, die Versorgung mit Trinkwasser, die Waisenhäuser und die Krankenbehandlung täglichen Bedürfnissen Rechnung tragen, ist das grösste Projekt der Vinzenzgemeinschaft jenes, das den Erwachsenen eine Berufsausbildung anbietet, um ihnen und zukünftigen Generationen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Es könnte übertrieben klingen, zu behaupten, dass dieses Projekt Auswirkungen auf die Zukunft einer Nation hat, doch auch andere Hilfsorganisationen setzen darauf und verlassen sich auf die Expertise der Vinzenzgemeinschaft, um weiterhin dieses Projekt finanziell zu unterstützen. Das zeigt allerdings auch den guten Namen, den die Vinzenzgemeinschaft sich sowohl bei der sudanesischen Regierung als auch der lokalen Kirche erworben hat.
...Allerdings steht auch fest, dass keine andere Organisation bis heute so wirksame Hilfe für den Sudan liefert. Wenn wir aufhören, dieses Projekt zu unterstützen, wird uns niemand ersetzen.
…Den Sudan zu besuchen und die von den Mitgliedern der Vinzenzgemeinschaft geleistete Arbeit zu sehen, flösst grossen Respekt ein. Man muss hierher kommen, um die Atmosphäre, die Kultur dieses grossartigen Landes zu verstehen und um sich der Auswirkungen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Turbulenzen bewusst zu werden. Ganze Bevölkerungsgruppen können kaum überleben. Aber dank unserer Brüder und Schwestern sind ihre Lebensumstände vielleicht ein wenig leichter erträglich. Und ausserdem wird der Besucher immer sehr herzlich und mit breitem Lächeln willkommen geheissen.

(Februar 2007)


Kate Bretherton von der Vinzenzgemeinschaft des Vereinigten Königreichs

...Die Berufsbildungszentren zeichnen sich durch die Wahlmöglichkeiten, die sie bieten, aus. 10-Jährige Kinder lernen, wie man Fahrräder repariert, Jugendliche werden in die Grundlagen der Elektrik eingeführt, Männer werden zu Maurern und Tischlern ausgebildet, Frauen zu guten Schneiderinnen. Hier kommt jeder auf seine Rechnung.
Viele Dinge sind mir in diesen Zentren positiv aufgefallen. Zuerst einmal, dass sie sich mitten in den Flüchtlingslagern befinden und von Einheimischen geleitet werden. Durch sie kann die Vinzenzgemeinschaft aktuelle Bedürfnisse erheben und entsprechend reagieren.
In einem der Zentren wurde zum Beispiel ein Lehrgang für Landwirtschaft eingerichtet, indem man auch mit dem Gebrauch einer Schrotmühle vertraut gemacht wurde. Sehr schnell wurde offensichtlich, dass die Schrotmühle der ganzen umliegenden Bevölkerung nützen könnte, und heute kommen die Menschen, um sie nicht nur für den eigenen Bedarf zu nützen, sondern um auch etwas Schrot verkaufen zu können.
Es ist gut, dass diese Zentren Gemeindeentwicklungszentren genannt werden, denn sie unterstützen auch umfassend die umliegende Bevölkerung.
So hat dieser Besuch die Bedeutung des Sprichworts klar gemacht: "Gib einem Menschen einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag lang. Lehre ihn fischen und du ernährst ihn sein Leben lang."

(Juli 2007)


Clare H. von einem englischen Verein, der nicht genannt werden möchte

Vielen Dank für den herzlichen Empfang und den aufschlussreichen Besuch der Projekte in den Lagern von Omdurman. Ihr grossartiges Werk wird von engagierten Menschen getragen. Ich war tief beeindruckt und werde die weitere Unterstützung Ihrer Arbeit empfehlen, damit Sie mit all der Hilfe, die Sie den armen Familien und den Kindern im Elend bringen, noch mehr erreichen.
(November 2006)

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Mit 100 CHF (€ 92) schenken Sie einer Absolventin der Schneiderlehre in Juba, Südsudan, eine Nähmaschine und ebnen ihr damit den Weg in die Selbständigkeit. + >>

Mit 120 CHF (€ 110) finanzieren Sie einen Monat Berufsausbildung füt einen Erwachsenen in Juba, Südsudan, der weniger als 2 CHF pro Tag zum Leben zur Verfügung hat! + >>

Mit 230 CHF (€ 214) bezahlen Sie ein Trimestergehalt eines Professors an der Universität JPM, die nach dem Erdbeben von 2010 in Haiti errichtet wurde. + >>

Mit 400 CHF (€ 372) finanzieren Sie ein 40-Stunden Gehalt eines Lehrers an der Sekundarschule Baptiste Bethesda in Haiti. + >>

Mit 600 CHF (€ 550) schenken Sie einem Absolventen der Automechanikerlehre in Juba, Südsudan, einen Werkzeugkasten, der es ihm gestattet, selbständig zu arbeiten. + >>

Mit 1100 CHF (€ 1000) übernehmen Sie drei Monate lang sämtliche Kosten für ein ehemaliges Straßenkind in Juba, der Hauptstadt des Südsudans. + >>

Mit 2000 CHF (€ 1840) bezahlen Sie zwei Wochen lang die Betriebskosten eines Gesundheitszentrums in Nyarjwa, einem entlegenen Dorf im Südsudan! + >>

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